Erst unsere altbewährte Comedy-Show mit viel Artistik, Jonglage und Wortwitz und danach die Service Super Helden. Heraus kam ein sehr gelungener Abend, der uns und dem Publikum viel Spass gemacht hat. Ein Dank an all die Telgter die mit uns gelacht haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
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Fotos Axel Engels
Und das schrieb der Westfälische Anzeiger am 22.07.2011:
Telgte – Zuerst als Comedy-Akrobaten, dann als Superhelden – Foolpool aus München war überragend. Die Telgter Straßentheatertage sind ja immer für Überraschungen gut. Am Marktplatz hatten sich ganz viele Besucher versammelt, sie genossen den Abend bei einem stärkenden Getränk oder ließen sich von kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. Zahlreiche Kinder warteten gespannt auf den Beginn des Spektakels. Sogar ein älteres Ehepaar hatte als attraktiven Ferienausflug per Fahrrad vom münsterischen Campingplatz den Weg zum Marktplatz gefunden.
Unter starker Publikumsbeteiligung gab es mit Marcus Khashoukgi und seinem Partner Maximilian Auerbach im ersten Teil eine temporeiche Show mit fetzigen Jonglagen und halsbrecherisch anmutenden artistischen Elementen.
Die beiden ließen gleich eine ganze Bierzeltbank durch die Luft wirbeln, große und kleine Keulen überwanden die Schwerkraft und waren in ihren Händen wahre Wunderwaffen. Mit humorvoller Unterhaltung ging es in zauberhafte Welten, extra aus Las Vegas war der „große“ Magier Mr. Magic engagiert worden, um seine Illusionen zum Besten zu geben. Schüttelbecher wurden zweckentfremdet, dienten nicht der Cocktail-Mischung, sondern schwebten zwischen den Akteuren. Wenn dann die brennenden Fackeln in luftiger Höhe umherschwirrten, amüsierte man sich einfach köstlich bei solch irrwitziger Comedy.
Dann kam die große Überraschung, verbreitete sich das Chaos der Service-Super-Helden auf dem Marktplatz. Sie kamen in ihren skurrilen Dienstmobilen zu den Klängen von Raumschiff Orion angerast und ließen sich einfach durch nichts in ihrem Dienstleistungstreiben stören. Die Lachmuskulatur des Publikums wurde bis an die äußerste Belastungsgrenze attackiert. Die zum Trio angewachsenen Super-Helden boten eine kostenlosen Kopfmassage mit wilder Frisur, machten auch vor dem Durst der Zuschauer keinen Halt. Mit Folie wickelten sie gleich Teile des Publikums ein, demonstrierten an ihrem „Neuzuwachs“ mit Unterstützung der Zuschauer die Wirkung von Wasserbomben. Als umtriebige Helden versorgten sie die Service-Wüste mit erfrischendem Nass. Wer also in der ersten Reihe sich in Sicherheit glaubte, bekam so manchen Tropfen ab. Ihrem Terror war man einfach erlegen, solche Helden braucht das Land zur Service-Genesung. Mag die NASA ihr Raumfahrtprogramm gestoppt haben, die Helden von Foolpool erwiesen sich mit ihrer zwischen zwei Zeltstangen auf einer Flexi-Leise den Himmel teilenden Rakete einfach als göttliche Nachfolger. Wer nach den turbulenten Dienstleistungen dieser Helden noch nicht genug hatte, dem war wirklich nicht mehr zu helfen. Sie retteten in ihren Fantasiekostümen das Land vor dem Chaos, hinterließen als einzige Spätfolgen einen leichten Muskelkater in den für das Lachen zuständigen Regionen. Mit diesem Abend haben die Straßentheatertage eine einzigartig amüsante Facette hinzugewonnen.
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